Vom Traum zum Trauma


Wie traumatische Erfahrungen verarbeitet werden können...

Das Erlebnis der Geburt wird mit unterschiedlichen Erwartungen verknüpft, die leider oftmals zerstört werden, wenn die Geburt anders verläuft als erhofft.

Eine Traumatisierung rund um die Geburt kann durch unterschiedliche Ereignisse ausgelöst werden.
Schwierigkeiten, das Geburtserlebnis zu verarbeiten, entstehen aus unterschiedlichen Gründen:
beispielsweise aufgrund von Geburtskomplikationen, die einen unerwarteten und schnellen Kaiserschnitt notwendig machen, wenn keine ausreichende Unterstützung während der Geburt gegeben ist, besonderer körperlicher Stress aufgrund von starken Schmerzen entsteht oder wenn das Kind gefährdet ist, bzw. eine Erkrankung des Kindes festgestellt werden muss - Ereignisse, die hohe Belastungen mit sich bringen, die vom Körper (Nervensystem) nicht bewältigt werden können.

Als Reaktion auf das Erlebte entstehen für die betroffenen Mütter oft verwirrende und beängstigende posttraumatische Belastungsstörungen mit psychischen und somatischen Symptomen, wie Übererregbarkeit, Ängste, Depression, Schlaflosigkeit, Probleme beim Stillen etc. Diese persönlichen Beeinträchtigungen können auch den Beginn der Mutter-Kind-Bindung ungünstig beeinflussen.
Zudem können traumatische Geburtserlebnisse auch Folgeschwangerschaften erschweren.

Zur Überwindung und Integration traumatischer Ereignisse bieten wir mit der körperpsychotherapeutischen Methode "Somatic Experiencing (SE)" eine wirkungsvolle und behutsame Möglichkeit zur Bearbeitung von Schock und Traumaerlebnissen.
Auf diese Weise kann betroffenen Müttern geholfen werden, das traumatische Erlebnis abzuschließen, damit die Entspannung zurückkehren und die Energie wieder dem Leben zufließen kann.